Das neue "Ohne uns"-Plakat: "Ohne uns keine Bratwürste!"




Medienmitteilung: Unia begrüsst Zulassung von Sans-Papiers-Jugendlichen zu einer Berufslehre

Künftig sollen jugendliche Sans-Papiers, die ganz oder teilweise in der Schweiz aufgewachsen sind, die Möglichkeit erhalten, eine Berufslehre zu absolvieren. Das sieht der Entwurf der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vor, welche der Bundesrat Anfang März in die Vernehmlassung geschickt hat. Die Gewerkschaft Unia begrüsst die Verordnungsänderung, mit welcher eine alte Forderung der Unia erfüllt wird. 

 

Die Gewerkschaft Unia hat im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens weitere Änderungsvorschläge unterbreitet, mit denen der Zugang von jugendlichen Sans-Papiers zum Berufsbildungssystem erleichtert werden sollen. >> mehr


Der Gewinner des Wettbewerbes "Ohne uns keine Schweiz" ist...


... Herr Dung Ly.
Er hat den ersten Preis des Wettbewerbes „Ohne uns keine Schweiz“ gewonnen. Aus sprachlichen Gründen hat sein Sohn Cuon Ly (im Foto abgebildet) den Preis, ein iPad, entgegengenommen.


Die Familie Ly lebt seit 1981 im Jura, bei Courrendlin. Cuong Ly denkt, dass die Migranten der Schweiz viel geben, und ergänzt, dass Migranten nicht missbraucht werden sollten, um Lohndumping in der Schweiz zu betreiben. Deshalb ist Cuong Ly für die Einführung eines Mindestlohnes, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Krankenkassenprämien eine grosse Belastung für das Budget aller Arbeiterinnen und Arbeiter darstellt.


Wir gratulieren Herr Dung Ly nochmals ganz herzlich!


Ohne uns keine Schweizer Uhren!


Am 15. Mai feiern die Gewerkschaft Unia und der Arbeitgeberverband der Schweizerischen Uhrenindustrie (CP) das 75. Jubiläum des Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Schweizerischen Uhrenindustrie. Als Teil der Jubiläumsfeiern wird am gleichen Tag eine Ausstellung mit dem Titel "75 ans de partenariat et paix sociale horlogère"  eröffnet, die in Neuchatel vom 15.5.-24.5. gastiert. Zur Unia-Medienmitteilung hier sowie zur Jubiläumswebseite (französisch) hier.

 

Auch in der Uhrenindustrie geht ohne Migrantinnen und Migranten nichts:
Rund 60% der ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer in der Uhrenproduktion haben keinen Schweizer Pass!

Deshalb werden ab dem 16. Mai in Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds "Ohne uns keine Schweizer Uhren"-Plakate zu finden sein.

 



Medienmitteilung: Unia verleiht Preis für Zivilcourage an Plakat-Überkleber



René Uhlmann (Schaffhauser AZ)

 

60 Delegierte der Unia-Migrationskonferenz haben entschieden, drei Bürgern einen Preis für Zivilcourage zu verleihen. Diese hatten im letztjährigen Nationalratswahlkampf fremdenfeindliche Plakate der SVP übermalt und überklebt.


Zwei Schaffhauser und ein Zürcher Lehrer haben im letzten Nationalratswahlkampf fremdenfeindliche Plakate der SVP überklebt und übermalt. Sie haben dies trotz Strafandrohung aus anti-rassistischer Überzeugung gemacht. Die Delegierten der Migrationskonferenz haben ihnen für ihre mutige Tat einen Preis für Zivilcourage ausgesprochen. «Es braucht diese couragierten Menschen in der Schweiz, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zur Wehr setzen», sagte Giovanni Giarrana, Co-Präsident der Unia-Migrationskonferenz. >> link


Lest das Interview mit Andi Kunz, couragierter Schaffhauser, der zusammen mit Christoph Schmutz letztes Jahr SVP-Plakat übermalte >>mehr

 

Unia lehnt unmenschliche Verschärfungen des Asylrechts ab

Deserteure und Kriegsdienstverweigerer sollen kein Asyl mehr bekommen und Asylsuchende, die sich politisch betätigen, kriminalisiert werden! Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates hat heute die Verschlechterungen beim Asylgesetz, die schon die Ständeratskommission vorgenommen hatte, noch verschärft.

 

Dass ausgerechnet Kriegsflüchtlinge und Deserteure kein Asyl mehr bekommen sollen, widerspricht der humanitären Tradition der Schweiz.  >>mehr

Kulturelle Beiträge



Foto: Doris Wirth

Dmitrij Gawrisch, Schriftsteller und Dramatiker
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Greis, Rapper:
"In jeder Gruppe gibt es sympathische und weniger sympathische Menschen. Wer glaubt, Charaktereigenschaften hätten etwas mit Nationalität zu tun, ist entweder irregeführt oder dumm."
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Kim Bollag, Kunstmaturandin:
"Ich finde die Kampagne gut, weil sie uns SchweizerInnen daran erinnert, dass die Mehrheit der Migranten für eine florierende und lebensfreudige Schweiz beitragen."
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Yusuf Yesilöz, Schriftsteller:

"Diffuse Ängste vor dem «Fremden» existieren überall auf dieser Welt. Gefährlich wird es, wenn diese Ängste für politische Zwecke geschürt werden."

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Zsuzsanna Gahse, Schriftstellerin

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Catalin Dorian Florescu, Schriftsteller und Gewinner des Schweizer Buchpreises 2011

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Dodo Hug & Efisio Contini, Musiker:

"Lieder haben es definitiv leichter als Menschen, sich in einem neuen Land niederzulassen!"

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2. Aktionswoche gegen Rassismus der Stadt Bern


Gegen Rassismus und für Respekt sind alle. Die Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus setzt dieses Bekenntnis in die Tat um. Vom 21. bis 28. März 2012 führen mehr als 20 Organisationen fast 30 Veranstaltungen durch, die Rassismus zum Thema machen. Das Programm der 2. Aktionswoche finden Sie hier

Veranstaltungshinweis:
Am Donnerstag, 22. März 2012, 19 Uhr, Hotel Bern laden der GSB und die Gewerkschaft Unia zu einem Referat des Schriftstellers Angelo Maiolino, Autor des Buches "Als Italiener noch Tschinggen waren". Mit anschliessender Diskussion.



Schweizer Regierung muss sich für portugiesische Migrantinnen und Migranten einsetzen


Samstag, 17. März 2012 haben in Bern rund mehrere Hundert in der Schweiz wohnhafte Portugiesinnen und Portugiesen gegen die brutalen Sparprogramme der portugiesischen Regierung demonstriert. Im Zuge des Kahlschlages im portugiesischen Staatshaushalt wurden in der Schweiz Kurse in portugiesischer Sprache und Kultur (HSK-Kurse) abgebaut und den portugiesischen Angestellten in der Schweiz wurden die Löhne massiv gekürzt. Zu einer allgemeinen Lohnkürzung von gegen 10 Prozent kommt hinzu, dass kein Ausgleich für den starken Franken erfolgt ist, was insgesamt zu Lohnreduktionen von teilweise mehr als 40 Prozent geführt hat! Viele portugiesische Staatsangestellte verdienen heute in der Schweiz Löhne unter dem Existenzminimum. >>mehr

Bürgerrechtsgesetz in ZH klar abgelehnt!


Das Zürcher Stimmvolk hat sich klar gegen die Verschärfung des Bürgerrechtsgesetzes und gegen den willkürlichen SVP-Gegenvorschlag ausgesprochen. Mit 56,4% Nein-Stimmen wurde die Vorlage abgelehnt, noch klarer wurde der SVP-Gegenvorschlag mit 59,6% verworfen. Wir freuen uns über diese deutliche Absage!

Erfolgreicher erster Kongress des Afrikarats


Am Samstag 3. März tagte in der Unia-Zentrale in Bern der erste Kongress des Afrikarats Schweiz. Zum Gründungskongress erschienen fast 200 Delegierte, Gäste und Behördenvertreter.

 

Celeste Ogochukwu, Mitglied des FIMM-Vorstandes und neu auch Mitglied der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, hatte diesen ersten Kongress des African Diaspora Council organisiert und wurde von der grossen Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern überrascht. Der grosse Saal im Zentralsekretariat der Gewerkschaft Unia in Bern war übervoll. Rita Schiavi, Mitglied der Geschäftsleitung der Unia, begrüsste die Delegierten und freute sich, diesen Anlass mit dem Gastrecht im Unia-Zentralsekretariat unterstützen zu dürfen.

 

«Solange die Löwen keine eigenen Historiker haben, wird ihre Geschichte von den Jägern geschrieben!» Mit diesem afrikanischen Sprichwort rief Emine Sariaslan, Präsidentin des FIMM, die Migrantinnen und Migranten dazu auf, sich selbst für ihre Rechte und für die Integration in der Schweiz einzusetzen.

 

Die Behörden waren durch das Bundesamt für Migration, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Deza, zahlreiche kantonale Integrationsdelegierte und Mitglieder der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus und der Eidgenössischen Migrationskommission vertreten.

 

Die vielen Voten und Vorträge dienten dazu aufzuzeigen, wer die Akteure sind, mit denen die afrikanische Gemeinde in der Schweiz zusammenarbeiten kann, um ihre Rechte als Bürgerinnen, Bürger und Arbeitnehmende zu verteidigen; um sich in der Schweiz besser zu integrieren; aber auch den Landsleuten in der Heimat zu helfen. Sehr interessant war in diesem Zusammenhang das Referat des Deza-Vertreters, welcher aufzeigte, wie die afrikanische Diaspora, Projekte in den Herkunftsländern unterstützen und auch öffentliche Entwicklungsgelder dafür bekommen kann.

  

Wehren wir uns gemeinsam gegen Fremdenfeindlichkeit


Seit Jahren hetzen rechtspopulistische Kreise gegen EinwanderInnen, schüren mit Begriffen wie «Masseneinwanderung» Angst und Fremdenfeindlichkeit in der Bevölkerung und vergiften so das gesellschaftliche Klima in der Schweiz.

 

Um der fremdenfeindlichen Stimmung entgegenzutreten, lanciert die Gewerkschaft Unia die Kampagne «Ohne uns – keine Schweiz. Stopp Fremdenfeindlichkeit». Mit der Kampagne verfolgt die Unia das Ziel, die grosse Bedeutung aufzuzeigen, welche MigrantInnen für die Schweiz haben, sei dies in der Arbeitswelt, in der Gesellschaft, in der Kultur oder im Sport.

 

Beteiligen Sie sich an der Kampagne! Bestellen Sie die Fahne „Ohne uns – keine Schweiz“, hängen Sie diese aus dem Fenster oder am Arbeitsplatz auf und bekennen Sie sich damit für eine Schweiz ohne Fremdenfeindlichkeit!

» Fahne bestellen

 

Zeigen wir den rechten BrandstifterInnen, dass es auch eine tolerante und offene Schweiz gibt! 

 

 

Rassistische Entgleisungen der SVP-Ortspartei Widen: SVP muss sich entschuldigen!

Die Gewerkschaft Unia verurteilt entschieden die rassistischen Slogans, welche auf der Website der SVP Widen (AG) aufgeschaltet waren. Die Unia verlangt von der Ortspartei eine sofortige öffentliche Entschuldigung.

»zur Medienmitteilung der Gewerkschaft Unia

 

 

Kampagne kommt gut an und wird immer breiter mitgetragen


Die Ende August lancierte Kampagne «Ohne uns – keine Schweiz. Stopp Fremdenfeindlichkeit» kommt gut an. Einen vorläufigen Kampagnen-Höhepunkt bildet der internationale Migrationstag vom 17./18. Dezember, der auch von vielen weiteren Organisationen mitgetragen wird. Die Unia-Migrationskommission will die Kampagne auch im nächsten Jahr weiterführen.

»zur Medienmitteilung der Unia

Unia-Fernsehspot gegen Fremdenfeindlichkeit


Der erste TV-Spot in der Geschichte der Gewerkschaft Unia!

Der Spot ist Bestandteil der Kampagne «Ohne uns, keine Schweiz». Den Spot kann man auch auf unserer Website anschauen. »mehr

 

   

  

 

 

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29. August 2011: Unia Kampagne lanciert Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit



Heute hat Unia ihre Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit lanciert und diese interessierten JournalistInnen an einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Unia tritt mit der Kampagne der zunehmenden, von rechtspopulistischen Kreisen angeheizten, fremdenfeindlichen Stimmung, entgegen. Alle weitere zur Lancierung der Pressekonferenz finden Sie unter folgenden Links: 

 



Rainer Faehndrich ist aktiver Unia-Mitglied und seit 1. Juni 2011 Mitglied des ABR Kreulingen.






Eine Kampagne der Gewerkschaft